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„Rudolstadt was nothing like I could ever have even imagined.“

 

Nie hätte sie sich vorstellen können, dass es so ein Festival wie das in Rudolstadt gibt, schwärmt Nora Guthrie in einem Brief. Darin ruft die Tochter des legendären Folksängers Woody Guthrie allen Musikern entgegen: „BOOK an extra night! Bucht eine weitere Nacht! Bleibt da! Erlebt das Festival, stürzt Euch ins Getümmel, denn so etwas wird Euch nie wieder begegnen.“

 

So wie Nora Guthrie geht es fast allen, die nach Rudolstadt kommen: Die Vielfalt des Festivals ist schlicht überwältigend. Global Pop aus Spanien und Gesangsspiele der Inuit, klassische iranische Percussion und Techno-Trance aus der Türkei, norwegischer Folkrock oder deutsch-libanesischer Ethnojazz. Vier Tage, 300 Auftritte, 150 Bands und Solokünstler, damit zählt das Rudolstadt-Festival zu den größten und renommiertesten Weltmusik-Festivals in Europa. Täglich kommen bis zu 25.000 Besucher zu den Konzerten, zu Workshops, Talks und Ausstellungen.

 

Während des Festivals klingt die Stadt an allen Ecken und Enden. Newcomer aus aller Welt spielen neben Stars der Roots-, Folk- und Weltmusikszene. (Wer seit 1991 alles dabei war, steht in unserem ARCHIV.) Dabei stehen jedes Jahr ein Land und ein Tanz besonders im Fokus. Die musikalische Fülle und ihre Kontraste machen die besondere Atmosphäre des Festivals aus, aber natürlich auch die sommerliche Kulisse des Residenzstädtchens. Direkt an der Saale liegt der Heinepark mit zwei großen Bühnen mitten im Grünen, hoch über der Stadt thront die Heidecksburg und lockt mit Konzerten und Rundum-Blick. Insgesamt verteilen sich mehr als 20 Bühnen über die gesamte Stadt.

 

Kurzum: Es ist ein überraschendes, ein charmantes Festival, überall gibt es Neues zu entdecken. Oder wie Nora Guthrie sagt: „It’s simply out of our experience and imaginations.“