Ein finnischer Akkordeon-Pumuckl

von Bernhard Hanneken

Im finnischen Kreativpool an Tastendrückern hat sich Johanna Juhola einen festen Platz sichern können. Die junge Frau liebt Tango nuevo (sie hat mehrere Piazzolla-Wettbewerbe gewonnen) sowie Theater und Zirkus: Nicht von ungefähr ist ihre Musik bis zu einem gewissen Grad auch immer visuell und verspielt. Doch der Spaß, den ihr das alles bereitet, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier eine seriöse Künstlerin gerade rasch in die erste Liga der internationalen Akkordeonisten aufsteigt. „Johanna Juhola wuselt durch Tango und benachbarte Musikstile, ohne sich um Konventionen und Grenzen zu scheren“, schrieb Tim Jonathan Kleinecke für die Website Nordische Musik: „Sie schafft einen seltenen Spagat zwischen Tango, Folk, elektronischen Klängen und allerlei Skurrilitäten – mal exorbitant virtuos, mal klimperkomisch, mal melancholisch.“

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