Fest-noz im Orient

von Bernhard Hanneken

Startijenn ist bretonisch für Energie. Die danach so benannte Gruppe gründeten eine Handvoll 13jähriger 1997. 19 Jahre später ist Startijenn wohl die rock’nrollendste Band des bretonischen Fest-noz-Zirkels. Diese Volkstanzveranstaltungen sind ja in der Bretagne so populär wie sonst nirgends in Europa. Und bringen, neben Individualisten auf Bombarde, Biniou kozh und anderen Instrumenten, auch immer wieder junge, dynamisch vorantreibende Bands hervor. So wie Startijenn, die die traditionellen Volkstanzbühnen aufgemischt und auch international für Furore gesorgt haben. Immer waren sie dabei offen für fremde Einflüsse, doch nie so sehr wie in der Zusammenarbeit mit Sofiane Saidi. Der algerische Sänger ist von Cheika Remitti und Oum Kalthoum ebenso beeinflusst wie von Otis Redding; Rap ist ihm aber auch nicht fremd. All das integrieren er und die Musiker von Startijenn in die Show „El-TaQa“: Fest-noz in the Kasbah.

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