Kollektiv zur vertieften Erforschung des rhythmisierten Wortwaldes

von Bernhard Hanneken

„Es ist nicht zu fassen: Intelligenter deutscher Rap ist möglich“, jubelte der Musikexpress 2012, als das erste Album (Die Zähmung der Hydra) der beiden Brüder Shaban und Käptn Peng erschien: „Erkundungen der eigenen Psyche und lyrische Forschungsreisen in die deutsche Semantik.“ Mittlerweile ist Bruder Shaban aus dem Bandnamen verschwunden, dafür sind drei Kumpels dazugekommen; alle vier bilden jetzt das Kollektiv zur vertieften Erforschung des rhythmisierten Wortwaldes unter dem Namen Die Tentakel von Delphi. Mit Kontrabass, Gitarre, Betonmischtrommel und Geschirr durchwandern sie den Dickdarm des HipHop bis in die Nebenvenen des Funks. Sie jagen das Wortmonster, gebären ein übergewichtiges Beatkind und erobern neue Landstriche des swingenden Metaphorik-Königreiches. Willkommen in den Fängen der Tentakel!

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