Nr. 14: 2.-4.Juli 2004

Ein Programmheft mit CD! Neun Versionen von Hoch Heidecksburg waren darauf versammelt, eine kleine Hommage an den Komponisten, Rudolf Herzer (22.11.1878-20.10.1914).
 
Länderschwerpunkt Griechenland, magisches Instrument Zither, als Tanzschwerpunkt Reigen- oder Kettentänze – viele Berührungspunkte gab es da nicht. Außer der Qualität der Teilnehmer: Der große Psarantonis stieg aus Kretas Bergen zu uns herab und La Sega del Canto waren mit singender Säge und Harmonium die perfekten Vertreter der finnischen Kauzecke, während Boban Markovic und Frank London ihre Bläser zur Brotherhood of Brass zusammentrieben. Die beiden Mädels von Ttukunak wickelten mit ihrem Txalaparta-Spiel das Publikum um ihre Finger, derweil Zdob si Zdub, in einem klapprigen Bandbus quer aus Moldawien angereist, mit ihrem Metal-Speed-Balkan-Folk Ohren und Tanzbeine strapazierten. Und die RUTHs gingen an Hiss, Wu Wei, das Yalla Babo Express Orchestra, Zoriya sowie Walter Mossmann.
 
„Gerade in Zeiten, in denen die Welt eher auseinanderrückt, ist solch ein Festival ein großes Geschenk für alle Beteiligten.“ (Besucher)
 
„Es ist nur schade, dass es immer ein bisschen regnet. Aber da können Sie ja nichts machen...“
(Besucher)
 
„Was uns neben der wunderbaren Musik und den herrlichen Tanzvorführungen am meisten gefällt, ist der ‚Geist von Rudolstadt’: Dieses immer wieder sich zusammenfindende einmalige Publikum, gemischt und durcheinander gewirbelt von Musik und Tanz, behutsam betreut und dirigiert von den Veranstaltern, kulinarisch nirgends allein gelassen, jeden mit einbeziehend – ein wirklich einmaliges Phänomen!“ (Besucher; 66 Jahre)
 
„Dem Fan von Folk-, Roots-, handgemachter, analoger oder sonst wie benamster Welt-Musik (gibt’s andere?) ist das erste Juliwochenende, was dem Kinde Weihnachten war.“ (Christoph Dieckmann in einem Beitrag für die TFF.Website 2004)