An vier Tagen zwischen dem 30. Juni und 5. Juli zeigt das Kino im Jugendclub saalgärten jeweils um 20:00 Uhr Filme, deren Inhalt sich an den Länderschwerpunkt des Festivals 2017 anlehnen.

 

 

Freitag, 30. Juni "Ein Schotte macht noch keinen Sommer"

GB 2014 | Regie: Guy Jenkin, Andy Hamilton | 114 min | FSK 0

Komödie über eine zerrüttete Londoner Familie mit drei Kindern, die zu Besuch beim Clanoberhaupt in Schottland das Wesentliche über das Lebensglück lernen.

Zusammen mit ihren drei quirligen Kids fahren Doug und Abi in die schottischen Highlands, um den 75. Geburtstag von Dougs Vater Gordie zu feiern. Nur ist dem eigensinnigen Schotten alles andere als zum Feiern zumute. Statt sich mit seinen ungleichen Söhnen und deren Eheproblemen in die turbulenten Geburtstagsvorbereitungen zu stürzen, verbringt Gordie den Tag lieber gemeinsam mit den Enkeln an seinem Lieblingsstrand. Und so glänzt ausgerechnet der Jubilar durch Abwesenheit, während nach und nach die schräge Verwandtschaft eintrifft. Was noch keiner der Gäste ahnt: Es wird ein wahrhaft denkwürdiger Tag – und einer der Besten im Leben von Gordie McLeod!

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Montag, 3. Juli "Macbeth"

Bildgewaltige Inszenierung des dunklen Dramas von Shakespeare mit Michael Fassbender und Marion Cotillard

Als Anführer der schottischen Streitkräfte kann Macbeth im Mittelalter einen brutalen Triumph nach dem anderen auf dem Schlachtfeld einheimsen. Dabei steigt er stetig in der Gunst seines Königs Duncan. Als er nach einem besonders bedeutenden Sieg von drei geheimnisvollen Frauen jedoch vorhergesagt bekommt, dass er eines Tages König von Schottland wird, und ihn seine machthungrige Frau Lady Macbeth energisch anstachelt, diese Prophezeiung mit allen Mitteln wahr werden zu lassen, ringt sich Macbeth schließlich dazu durch, Duncan zu töten, um selbst auf dem Thron Platz zu nehmen. Begleitet vom wachsenden Misstrauen seines engen Freundes Banquo, scheint Macbeth zunehmend dem Größenwahn zu verfallen. Doch macht er sich dabei auch zahlreiche Feinde, sodass sich schon bald Duncans Sohn Malcolm mit Macbeths größtem Kontrahenten Macduff zusammentut, um den tyrannischen neuen König zu stürzen.

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Dienstag, 4. Juli "Trainspotting"

Schottische Verfilmung mit Kultustatus des gleichnamigen Romans von Irvine Welsh

Was für einen richtigen "TRAINSPOTTER" eine Diesellok ist, das ist für Mark Renton die Droge. Er lässt sich keinen Zug, keinen Schluck und keinen Schuss entgehen. Renton ist ganz unten angekommen, und er ist meistens high. Die Mitreisenden auf Rentons Trip sind Spud, ein nett einfältiger, dem Dope verfallener Suchtknabe, Sick Boy, dessen wahre Sucht sich eigentlich auf James Bond-Movies bezieht, Tommy schließlich, der Drogen ablehnt und süchtig ist nach der freien Natur. Dann ist da noch Begbie, eine Psychozeitbombe auf dem Weg in die Hölle. Begbies Treibstoff ist der Alkohol, seine Lieblingsdroge eine richtige Schlägerei. Aber Marks Zug ist noch nicht abgefahren. Irgendwann, denkt er, wird er mal ohne den Stoff auskommen. Vielleicht.

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Mittwoch, 5. Juli "Braveheart"

USA 1995 | Regie: Mel Gibson | 177 min | FSK 16

Schlachtenepos über den Schotten William Wallace, der im 13. Jahrhundert die Revolte gegen den tyrannischen englischen König Edward I. anführte

Nachdem der schottische König ohne Thronfolger aus dem Leben schied, herrscht Unruhe im Schottland des späten 13. Jahrhunderts. König Edward I. von England nutzt die Zerstreuung des schottischen Adels zu seinem Vorteil und versucht ihr Land an sich zu reißen. Doch trotz der Bemühungen um den schottischen Adel und das harte Durchgreifen gegen die schottische Zivilbevölkerung kann er seine Herrschaftsposition nicht nachhaltig festigen. William Wallace wird in diese unruhige Zeit hineingeboren und nach der Ermordung seiner engsten Familienangehörigen von seinem Onkel aufgezogen, der ihn auf seine Reisen durch Europa mitnimmt und ihn nicht nur Lesen und Schreiben, sondern auch Französisch, Latein und den Umgang mit dem Schwert lehrt. Wallace kehrt als friedliebender Mann in seine Heimat zurück und will mit dem öffentlichen Geschehen nichts zu tun haben. Als englische Truppen seine Frau hinrichten, schwört er Rache an den Besatzern und bricht auf, um seine Landesgenossen in die Freiheit zu führen.

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