Ayça Miraç (TUR|DEU)

Ayça Miraç

Ayça Miraç (TUR|DEU)

Ayça Miraç (TUR|DEU)Istanbul als Sehnsuchtsort spielt eine bedeutende Rolle im Leben von Ayça Miraç. Aufgewachsen in Gelsenkirchen, verbrachte sie mit ihren Eltern oft die Sommerferien dort; ihr Vater ist ein angesehener türkischer Dichter. Aber auch die lasische Musik und Sprache sind der Sängerin eine Herzensangelegenheit. Die Kultur ihrer Mutter ist an der Schwarzmeerküste der Türkei und in Georgien beheimatet und kämpft ums Überleben. Schon die innige Verbindung dieser verschiedenen Traditionen verleiht Ayça Miraçs Konzerten eine besondere Aura. Noch ungewöhnlicher sind sie, weil die studierte Jazzmusikerin eine selten gehörte und zugleich moderne Klangwelt auffächert: Kaukasische Lieder, ein Bill Evans-Titel neu arrangiert, impressionistisch anmutende Eigenkompositionen. Jeder „klingt wie“-Vergleich greift zu kurz, aber sie selbst hat ihrer Musik den Namen "Lazjazz" gegeben, so heißt auch das im Herbst 2018 erschienene Debutalbum von Ayça Miraç.

 

Photo Maximiliam W. Schulz